EXPOSITION
KLANGGESTALTER ZWISCHEN EPOCHEN
Ich baue Klangwelten für Körper, die ohne Worte erzählen. Als Komponist für Bühnenmusik entwickle ich Soundräume, die von barocken Formen bis zu elektronischen Experimenten reichen.
BEWEGUNG HÖRT MIT
Im Bewegungstheater wird Klang zum Spielpartner. Mal flächig, mal fragmentarisch, bestimmt er Timing, Intensität und Richtung. Geräusch, Ton und Rhythmus setzen Impulse, strukturieren den Raum – jede Produktion verlangt eine eigene musikalische Sprache.
STILÜBERGREIFENDE NEUGIER
Barocke Rekonstruktionen faszinieren mich ebenso wie Industrial-Soundscapes. Mich interessiert das Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen akustischem Handwerk und digitaler Struktur. Ich schreibe algorithmisch generierte Stücke ebenso wie intime Kammermusik.
ZWISCHEN KOMPOSITION UND TECHNOLOGIE
Mich reizt das Neue – inhaltlich, klanglich, technisch. Für den IKO etwa komponiere ich ambisonische Musik, die sich im Raum bewegt. Der Ikosaeder-Lautsprecher wird dabei zum Instrument.
FLEXIBLES ARBEITEN
Wie Musik entsteht, hängt vom Projekt ab: Mal beginne ich mit Skizzen, mal mit Gesprächen über Raum und Bewegung. Manchmal entwickelt sich der Klang parallel zu den ersten Proben.
KLANGSUCHE
Ich suche nach dem einen Ton, der passt – zu Szene, Bewegung, Atmosphäre.
Manchmal ist es das Ungehörte, das den Raum zum Klingen bringt.
NEULAND
Ich arbeite gern an Projekten, in denen ich Neuland betrete – klanglich, stilistisch oder technisch. Ungewohnte Kontexte, neue Werkzeuge oder fremde Ausdrucksformen reizen mich. Sie bringen Bewegung in meine Praxis und eröffnen mir Räume, in denen ich anders hören, denken und gestalten kann.